Zwischen zerplatzten Träumen, tausend Tränen und blankliegenden Nerven

Genau da befinde ich mich jetzt.
Und mit mir sitzen Marcus und Alexia in einem Boot.

Nervenkollaps, Treppensturz, Knochenbrüche.
Verdient ist verdient.

Warum muss ich mich immer gegen mein Leben stellen?
Ich gebe euch einen Hinweis:
Wenn euer Leben gerade sowieso gegen euch kämpft, dann versucht bloß nicht stärker zu sein.
Ihr scheitert.sowieso!

Könnt ihr euch vorstellen, was es für ein Gefühl ist, ungefähr 11.000 km von zu Hause wegzusein, dann halbtot* am Ende einer 24 Stufen besitzenden Treppe zu liegen?
Es ist nicht leicht sich zu verständigen, wenn du daliegst, leidest und um dich herum kein Mensch versteht, was mit dir ist.
Alle sprechen Indonesisch.
In der Not, fällt mir natürlich kein Wort davon ein.
Was passiert?
Die düsigen Hoteltypen rufen natürlich den einzigen Verwandten an, den es gibt.
Alex!
Danke, dass du nicht ausgerastet bist, Alter:)
Tut mir leid, ich wollte das nicht so!
Sei mir nicht böse.

Nun soll die Retung kommen.
Die gelben Engel sollen mich retten.
Also sind wir morgen Nachmittag wieder bei euch!

Das wird ein Spaß.

Michel, Ende!


*halbtot=mit einem doppelten offenen Bruch an der Hand, einer gebrochenen Nase und gebrochenem Herzen, sowie blankliegenden Nerven.

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